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Sicherheit beim Heimwerken - nicht lästig, sondern notwendig!

Viele tun es - mal mit Leidenschaft, mal eher notgedrungen: Das Heimwerken. Damit es am Ende kein böses Erwachen gibt, sollte jeder Heimwerker beim Arbeiten in den eigenen vier Wänden einige einfache und grundlegende Hinweise des Arbeitsschutzes beachten.

Was ist Arbeitsschutz?

Arbeitsschutz umfasst alle Maßnahmen, Mittel und Methoden, die dazu dienen die Sicherheit und Gesundheit einer arbeitenden Person zu schützen. Dazu gehören passive Mittel, wie Schutzausstattungen, aber auch aktive Methoden, wie zum Beispiel Verhaltensweisen unter bestimmten Arbeitsbedingungen.

Warum ist Arbeitsschutz zu Hause besonders wichtig?

Das Konzept des Arbeitsschutzes entstammt originär dem Berufsleben. Aber nicht erst seit selbst aufwändigere und hochspezialisierte Maschinen für den Heimbedarf erschwinglich wurden, sollte der Arbeitsschutz auch in den eigenen vier Wänden ein großes Thema sein. Wo im Berufsleben oft ein klar definierter Tätigkeitsbereich und ein bekanntes Arbeitsumfeld vorhanden ist, fallen gerade beim Heimwerken verschiedenste Arbeiten mit unterschiedlichsten Gefahrenpotentialen an. Wo im Beruf eine professionelle und routinierte Herangehensweise selbstverständlich ist, wird zu Hause oft das eine oder andere eben doch "schnell mal nebenbei" erledigt. Gerade dieses eher unvorbereitete und beiläufige Ausführen von Tätigkeiten beheimatet jedoch das weitaus größere Risiko, da die eigentlich nötige Vorbereitung meist stiefmütterlich behandelt wird.

Konkrete Beispiele

Die Vielfalt möglicher Tätigkeiten beim Heimwerken lassen sicherlich keine umfassende Betrachtung aller möglicher Gefahren zu, aber bereits einige wenige Grundsatzüberlegungen können das Arbeiten in der eigenen Werkstatt erheblich sicherer gestalten.

Gefahren durch Höhen

Kaum eine Arbeit an Wänden oder Decken erfordert keine Aufstiegshilfe, ganz gleich, ob Leiter oder Gerüst. Vor allem, wenn eben kein geeigneter Aufstieg vorhanden ist, wird zu Hause schnell mit improvisierten Hilfsmitteln gearbeitet. Ebenso schnell zeigt sich aber auch, dass das improvisierte Hilfsmittel leider oft nicht ausreichend standfest sind und im schlimmsten Fall erhebliche Verletzungen drohen. Um Unfälle durch abstürzen, oder auch "nur" unkontrolliertes Absteigen zu vermeiden, sollte daher stets mit ausreichend hohen und standfesten Leitern und Tritten gearbeitet werden.

Gefahren durch Splitter etc.

Wer kennt das nicht? Man sägt noch schnell ein Stück Holz ab oder greift zum Schleifpapier, um eine Kleinigkeit auszubessern. Kaum einer denkt hier schon an mögliche Gefahren durch Staub oder Splitter, dementsprechend fehlen gerade beim Heimwerken oft jegliche Schutzmaßnahmen. Dabei summieren sich auch diese vermeintlich geringen Belastungen über die Jahre auf und können langfristig spürbare Beeinträchtigungen an Augen oder Atemwegen erzeugen. Gerade bei den Augen kann aber auch durch einzelne kleine Splitter schnell ein bleibender Schaden verursacht werden. Schutzbrille und Staubmaske sollten daher in keiner Werkstatt fehlen.

Brandgefahren

Selbst ohne offene Flamme besteht bei unzähligen Tätigkeiten mit Hitzeentwicklung die Gefahr von Bränden. Selbst scheinbar harmlosen Arbeiten wie Bohren, schleifen und trennschneiden können mit einem vorbereitenden Gedanken an mögliche Löschmittel und die Reduzierung möglicher entflammbarer Stoffe in der Umgebung sicherer erfolgen.

Fazit

Auch wenn beim Heimwerken nicht immer alle Vorschriften des betrieblichen Arbeitsschutzes umgesetzt werden können, sollten grundlegende Überlegungen zu einer sicheren Arbeitsweise zwingend befolgt werden. Auch ohne Umsetzung aller arbeitsschutztechnischen Details kann durch ein Bewusstsein zu den großen Gefahrenquellen bereits mit einfachen Mitteln eine erhebliche Verbesserung der Arbeitssicherheit erzielt werden.

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